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aktueller hausbrief zum nachlesen ...

liebe freunde der vierten sparte4,

beim verschieben von dingen – und ich habe viele dinge verschoben in den letzten tagen – hatte ich einen sentimentalen augenblick – und ich hatte viele sentimentale augenblicke in den letzten tagen – als ich einen handlichen und formschön gestalteten din a6 abreißblock in die finger bekam, vermittels welchem wir vor elf jahren an sechs klug ausgesuchten standorten in der schönen stadt saarbrücken eure mailadressen erbettelten und in pink lackierten armeekanistern gesammelt hatten. mit solchen subtilitäten begann damals unser gemeinsames pata-literarisches stelldichein.

 

ihr und ich, wir beide haben sehr vor seiner zeit praktisch das content marketing erfunden. den kunden mit poeterey bewerfen und ganz bisschen advertisment unten dranhängen… genaugenommen wars anno nullacht. da hatte ich im zuge der finanzkrise das dringende gefühl, dass wir gesellschaftslicherseits und offenbar nicht mehr alle latten im zaun haben. und schrub los. mir für meinen teil hat das großen spaß gemacht. ich bekam gern und oft rückschriften. gerne erinnere ich an die mahnung, man habe hier in sachen föderaler eigenständigkeit keinen humor, und ich möge deshalb leiser tun, denn es wäre schade, man wäre mich kurzerhand wieder los. viele spinnten meine wirren fäden fort und machten mich lachen. manche kamen promt (dann gerne ohne an- und abrede): „ich möchte diesen hausbrief nicht mehr“.

 

nun, das bringt mich zum letzten putzigen dilemma. einerseits wünsche ich meinen sukzessoren den größten erfolg, und damit die luca und der thorsten diesen auch haben mögen, frugen sie – überrraschung! – nach euch. bzw nach unserer gemeinsamen beziehungsgrundlage – sprich datenstamm. andererseits ist es unredlich und verbrecherisch, güldene adressen von euch zauberhaften wesen zu verschieben. und so verfalle ich auf dieses. schreibt doch bitte dem t.koehler(at)staatstheater.saarland eine kurze mail. schreibt in den betreff „hausbrief“ oder „sparte4“ oder „für mehr digitale belästigung am arbeitsplatz“ oder so. „ich möchte ein spam von dir“. dann ist das so seriös wie wir nie waren.

 

ich weiß selber noch nicht, ob ich an einer fortsetzung eines großen hausbrief-buchs arbeiten werde, von dem mich ein weiser verleger einst warnte: mach das nicht – es interessiert wirklich und gar niemanden. ich bin dem mann bzw. seiner unsterblichen seele aufrichtig dankbar. wenn/falls es also wieder briefe von mir geben sollte, dann lasse ich es euch wissen.

 

verbringt den sommer mit vorfreude auf die sparte4.2. (hihi. bevor die neuen drauf kommen verbrat ich den nummer-branding-spaß selber noch.) lest statt meiner hausbriefe den kapielski, dessen epigone ich stets gewesen. ihr werdet den unterschied kaum merken. bleibt helden.

 

tschüs, macht‘s gut und danke die fleisch- und wurstwaren.

 

sich selbst abmeldende grüße
diem und team.

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