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"Stadtsalon no.1","eine Verhandlungssache",

"Salon, das steht zunächst einmal für Empfangs- oder Gesellschaftszimmer. Traditionell war und ist es ein Ort des Austausches, ein Ort der Konversation. Der Stadtsalon will Stadtthemen pflegen und entwickeln. Es gibt kein Podium, sondern eine Gruppe, die  einen offenen Dialog und Gedankenaustausch schätzt. Die Wahrnehmung von Stadt und öffentlichem Raum hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Vor allem die Behandlung und Besetzung von öffentlichem Raum hat eine ästhetische und qualitative Neubewertung erfahren. Auf der Suche nach unentdeckten Potentialen haben Kreativschaffende aus dem öffentlichen Raum ein Labor für temporäre und subversive Raumbesetzungen gemacht. Gleichzeitig wird öffentlicher städtischer Raum zu einem umkämpften Raum. Er wird zunehmend von Unternehmen privatisiert und der Allgemeinheit entzogen. Gesellschaftliche Gruppen werden aus finanziellen oder sozialen Gründen ausgeschlossen. Wem gehört der öffentliche Raum? Teilnehmer:
Prof. Georg Winter  Künstler, Professor an der HBK Saar
Frank Schmitz  Stadtteilbüro Malstatt Moderation: Igor Torres Stadtsalon ist eine Reihe in Kooperation mit dem urbarlaboratorium ""baubar"" und der saarländischen Architektenkammer"

"Stadtsalon no.2","eine verhandlungssache"

,"Salon, das steht zunächst einmal für Empfangs- oder Gesellschaftszimmer. Traditionell war und ist es ein Ort des Austausches, ein Ort der Konversation. Der Stadtsalon will Stadtthemen pflegen und entwickeln. Es gibt kein Podium, sondern eine Gruppe, die  einen offenen Dialog und Gedankenaustausch schätzt. Teilnehmer:
Frau Dr. Wandel-Hoefer, Baudezernentin der Landeshauptstadt Saarbrücken Moderation: Igor Torres Stadtsalon ist eine Reihe in Kooperation mit dem ""baubar"" urbarlaboratorium und der saarländischen Architektenkammer"

"stadtsalon no.3","urban soundscapes"

,"nachlese: hier sind die gewünschten netzverknüpfungen zum nachlesen/hören: von stephan mathieu kommt: > soundtransit.nl sowie soundtransit.nl/mp3/074 0.Akira_Rabelais.Los_Angeles.Disneyland_Tower_of_Terror.mp3
von sam auinger kommt: www.samauinger.de & www.o-a.info ....diese ist die seite mit den resonanz arbeiten, www.netzradio.de/tamtam die seite mit den musikalischen  arbeiten zum thema stadt & www.netzradio.de/stadtmusik hier findet man die audiovisuellen arbeiten von dietmar offenhuber, hanney strobl und mir... zum thema stadtraum. weiters:  www.klangmuseum.de/texte/metropolen.htm www.fallt.com/invisiblecities berlincast.com/http:/ www.soundcities.com/indexmp3.html urbanes erleben wird i.d.r. in visueller hinsicht diskutiert, und das akustische erlebnis wird gerne auf z.b. ""das autobahnproblem"" reduziert. das soll sich ändern. thema der dritten ausgabe sind ""urbane soundscapes"". damit sind solche fragen gemeint: wie hört sich die stadt an? welche plätze haben welchen klang? warum klingt jede stadt anders? inwiefern taugt urbaner klang als musikalisches material? sind ""soundscapes"" planbar? gäste sind der künstler und komponist sam auinger (linz/berlin), der stadtklangforscher und künstler yukio van maren king (berlin) und der avantgardemusiker und field recordist stephan mathieu (saarbrücken). zusätzlich zum offenen gespräch bringt der abend auch eine klanginstallation. "

"stadtsalon no.4","kreativindustrie - should I stay or should I go?"

"Ohne die Kreativindustrie wäre Berlin zwar weiterhin arm aber nicht sexy und New Labour wohl nie an die Macht gekommen. Fast 1 Mio. Menschen sind in Deutschland in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig und tragen mit rund 60 Mrd. Euro zur Bruttowertschöpfung bei. Die Kreativszene ist heute für Investoren ein Indikator, dass eine Stadt dynamisch und wachsend ist oder sich negativ entwickeln wird. Das Rennen der Städte und Regionen hängt somit davon ab, in wie fern sie in der Lage sind hochkreative und hochqualifizierte Kräfte anzulocken und an sich zu binden. Aber Kreativszenen unterscheiden sich. So gibt es in München eine starke, gutverdienende kreative Szene. In Berlin dagegen steht die kreative Szene für Subkultur und Prekariat. Beide Orte haben ein jeweils eigenes soziales Klima, in dem sich die Eliten der kreativen Wirtschaft wohl fühlen. Und wo diese leben, denken und arbeiten, entstehen Wohlstand, neue Arbeitsplätze - und ein Umfeld, dass weitere Kreative anzieht und zum Bleiben bewegt."

Stadtsalon no. 5

von den barrieren. trennungslinien und stolperfallen.

ein offenes gespräch zu stadt/entwicklung mit ilse blug (miteinander leben e.v.) und prof georg winter (hbk saar), igor torres (baubar urbanlaboratorium) und christoph diem (sparte4)

eintritt frei

"Stadtsalon No.6","saarbrücken. image, vorurteil und wirklichkeit. ein offenes gespräch"

,"Die Psychologie spricht von der Divergenz zwischen Selbstbild und Außenansicht,wobei Selbstbilder Spiegelungen der Welt im Selbst, wie des Selbst in der Welt sind. Oder einfacher gesagt: Wie nimmt der Orstfremde Saarbrücken wahr? Und: Inwiefern ist dieses Saarbrücken für den Saarbrücker zwar dasselbe, aber nicht das Gleiche? was glaubt der mensch im reich von saarbrücken zu wissen, und was stimmt davon. welches ist das image, wieviel ist selbsteinschätzung? und stellt sich das von außen dar? architektonisch. aber auch überhaupt. lauter ketzerische fragen. mit werner sewing, architekturtheoretiker und soziologe (uni karlsruhe), der die stadt bislang noch nicht kennt und deshalb ganz frische eindrücke mitbringt. www.youtube.com/watch www.nextroom.at/actor.php mit stefan steinmetz, musiktheaterdramaturg und saarbrücker seit einem halben jahr... mit florian kulik, fachmann für kultur/projekte bei der tourismuszentrale des saarlands. und schwabe. und mit christoph diem (sparte4) & igor torres (baubar urbanlaboratorium) als gastgeber" "stadtsalon no.6","vorurteil, image, wirklichkeit. saarbrücken in der außensicht",""

"stadtsalon no.7","Die Saar. Ein Freibad?"

,"Ein offenes Gesprächsformat, veranstaltet von Igor Torres (Architekt, Baubar Urbanlaboratorium) und Christoph Diem (künstlerischer Leiter sparte4) Wasserspiele. Was den Saarbrückern die Saar, ist den Baslern der Rhein. Bis ins 18. Jahrhundert war das Schwimmen im Rhein amtlich verboten, aber heute lassen sich die Baslerinnen und Basler ganz gerne mal stromabwärts treiben. Auf den Rheinuferwegen spazieren nasse Menschen in Badekleidung flussaufwärts, um die Strecke gleich nochmals runter zu schwimmen. Und in Saarbrücken? Kann der Mensch in der Saar schwimmen? Taugt das Wasser dazu? Wer entscheidet das? Was genau kippt der nette Nachbar im Westen wo in den Fluss? Sind Ein- und Ausstiege wirklich wichtig? Wer ist dafür zuständig? Wer hat Vorfahrt: das Drachenboot, der Erzschlepper oder der Freizeitschwimmer? Sollte der Abend das Ergebnis bringen, dass Saarbaden sowohl gesundheitlich als auch verwaltungsjuristisch unbedenklich ist, dann liegen Handtücher bereit. Ein weiteres Thema sind alternative Nutzungen der Saar. Als Schwimmgrund beispielweise fürs Theaterschiff. Als Stadtmitte, als Angelfischreservoir, als pittoreske Schneide zwischen Autobahn und Biergarten, als Ruderrennstrecke… Städte wurden an Flüssen angelegt, denn den Menschen treibt es ans und ins Nass. Sonst geht er den Bach runter…
Gäste:
Prof. Stefan Ochs - Architekt und Profesor für Architektur, Schule für
Architektur Saar
Frank Lion - Theatermacher und Betreiber Theaterschiff Maria Helena
Albert Schöpflin - Amtsleiter Wasser- und Schifffahrtsamt Saarbrücken"

"Stadtsalon no.9","ein offenes Gespräch

","Saarbrücken und das Saarland als "location" der schauspieler gregor weber (tatort), der filmemacher michael koop (wagner sucht das glück) und benjamin thull, der projektleiter des "locationguide großregion" haben sich allesamt auf unterschiedliche weisen mit dem thema zu befassen. jetzt reden sie mit igor torres und christoph diem darüber. ist das saarland ein filmland. strahlt der ophülspreis auch in diese richtung aus? sind die bedingungen gut? sollen sie das denn? wo ist besser drehen: an der saarschleife oder an der goldenen bremm?"

"Stadtsalon No 10","Die Kritiker kommen"

,"Torres und Diem laden zum zehnten Mal ein. Diesmal geht es um die Kritik an Kunst , Kultur, Theater, Musik, Literatur etc. Für wen entstehen Kritiken? Was ist eigentlich ein Korrektiv? Wo endet Kritik und wo beginnt Kulturpolitik? Warum sind Verrisse schmerzhaft aber Hymnen nachhaltig? So Fragen eben." "Stadtsalon no. 5","von den barrieren. trennungslinien und stolperfallen"," vom ausschließen, behindern und verdrängen. grenzen und barrieren in der stadt. physische, soziale, finanzielle, politische …. Die Stadt und der städtische Raum sind - wie jeder Raum - das Ergebnis einer Grenzziehung. Grenzen befriedigen sowohl das Bedürfnis des Menschen nach Abschluss vom Anderen, d. h. nach Rückzug und Geborgenheit, als auch das nach der Hinwendung zu ihm. Kommt es aber zu keiner räumlichen Materialisierung der Grenzen, so haben wir es mit unsichtbaren und unsicheren Verhältnissen zu tun." "stadtsalon no. 8","""la belle voisine""","Igor Torres (Architekt, baubar urbanlaboratorium) und Christoph Diem (Künstlerischer Leiter sparte4) laden zum Gespräch:

  • Sylvie Hamard, ltg. Festival Perspectives
  • Dr. Eva Mendgen, Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt "Großregion"
  • Bettina Hanstein, Synagoge Fénétrange 

Wie hält es der Saarbrücker mit der Nachbarin im Westen? Und andersherum... Was treiben die ganzen Saarländer in Lothringen? Warum muss es erst so hässlich sein, bevor es endlich schön wird? Warum sind die ehemaligen Grenzen so öde? Wer hat wann und warum die Straßenbahnschienen nach Forbach herausgerissen? Ist Frankreich noch mehr als Woll, Record etc.? Was ist eine grenzüberschreitende Biografie? Was leistet die Kultur? Was trennt sie? Solche und ähnliche Fragen beschäftigen die Gastgeber und die kompetente Frauenrunde. "

 

 

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